Gastbeitrag von René Eckert, Blickinsfreie

Ich gebe zu, diese Idee hat mich schon lange beschäftigt und nie wirklich losgelassen. Meine Heimat Sachsen, irgendwie, filmisch zu portraitieren. Auf meine Art. Ich wollte Sachsen durch seine Menschen in ein interessantes und vor allem inspirierendes Licht rücken. Ich wollte Geschichten von Menschen erzählen, die mich inspirieren, aber auch ein wenig stolz machen, dass ich Sie Freunde nennen darf.

Dieses Jahr war es dann endlich soweit. Es wurde der richtige Schalter in meinem Kopf umgelegt und durch die Unterstützung der richtigen Partner, ist die Kurzfilmreihe mit dem Titel „Verbundenheit – ein Liebesbrief an Sachsen“ geboren.

Die Wahl des Titels war keine Einfache. Aber ich denke, die Richtige. Im Endeffekt trage ich die Inspiration, die mir andere geben in mir und nutze sie für mein eigenes Leben. Durch die filmische Umsetzung dieser Geschichten erhoffe ich mir sehr, dass vielleicht der ein oder andere, der den Film sieht, etwas von dieser Energie aufnimmt. Klingt kompliziert aber ist eigentlich eine gute Sache. Spaß bei Seite, ich möchte Menschen mit den Geschichten Anderer etwas auf deren eigenen Weg mitgeben.

Um den richtigen Start in diese Serie hinzulegen, musste etwas Herausragendes her, etwas Großes, etwas, das vor Herzblut nur so strotzt. Und was ist dieses Jahr bei mir zu Hause im Vogtland? Die ibug. Als Urban Art Festival seit vielen Jahren in Sachsen eines der Kunst-Highlights, strotzt das Team dahinter wirklich mit mehr als nur Leidenschaft. Grund dafür ist die ehrenamtliche Organisation, ohne die es die ibug nicht gäbe. Jahr für Jahr werden von ihnen in Sachsen alte und verfallene Brachen durch Urban Art temporär wieder zum Leben erweckt. In diesem Jahr werden Künstler aus der ganzen Welt im ehemaligen Bahnbetriebswerk BW Reichenbach im Vogtland erwartet. Auf 11 Hektar Fläche verschmelzen Geschichte und Architektur mit der individuellen Handschrift der Künstler.

Günter Wengorz teilt seine Erinnerungen an seinen alten Arbeitsplatz mit uns. Für die ibug sind hier Künstler aus der ganzen Welt unterwegs.

Ich habe die 11 Hektar gesehen. Eine kriegsschauplatzähnliche Herausforderung par excellence. Es lag eigentlich auf der Hand; warum nicht einfach ein paar dieser vielen Hände, die jedes Jahr ineinandergreifen, um dieses Projekt zu verwirklichen, in einen Kurzfilm packen. Herausgekommen ist genau das, um was es mir ging: „Leidenschaft“, die erste Episode der Kurzfilmreihe.

Und zu guter Letzt das Wichtigste. Das ehrenamtliche Team der ibug hat in den letzen Monaten einen spannenden Mikrokosmos errichtet und öffnet vom 23.08.2019 – 25.08.2019 sowie vom 30.08.2019 – 01.09.2019 seine Tore für neugierige Besucher. Tickets gibts jetzt schon im Vorverkauf unter www.ibug-art.de.

Fortsetzung folgt.