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In Sachsen sind gleich zwei UNESCO-Welterbestätten beheimatet: Zum einen die Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří und zum anderen den Fürst-Pückler-Park Bad Muskau. Den Anfang machte der Fürst-Pückler-Park, der am 2. Juli 2004 in die Liste des Welterbes aufgenommen wurde. Ebenfalls im Sommer, diesmal allerdings im Jahr 2019, war es dann auch für die Montanregion soweit und die Bewohnerinnen und Bewohner konnten stolz verkünden: "Wir sind Welterbe!". 

Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří

Die Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří ist ein grenzübergreifendes Projekt. Insgesamt 22 Bestandteile verteilen sich auch sächsischer und tschechischer Seite. In Ihrer Gesamtheit repräsentieren sie die wichtigsten Bergbaugebiete und Epochen des sächsisch-böhmischen Erzbergbaus und vermitteln das Bild einer vom Bergbau geprägten historischen Kulturlandschaft.

Zu einem vollständigen Bericht über den Weg zum Welterbe und die Bewerbung in Baku geht's hier. 

Fürst-Pückler-Park Bad Muskau

Auch der Fürst-Pückler-Park Bad Muskau ist ein Projekt zweier Staaten. Er liegt sowohl auf sächsischer als auch auf polnischer Seite. Eine Vielzahl von Brücken verbindet die beiden Länder über die Neiße hinweg. Als zentrales Gestaltungselement des Parks gilt das auffällig rote Neue Schloss Muskau.

Zum vollständigen Beitrag, inklusive Aufnahmen aus dem Park, geht's hier.

Titelbild: 360 Grad Team
Bild vom Neuen Schloss: Sven Lehmann

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Tag des Welterbes 2020

Am 07. Juni 2020 war es soweit: Knapp ein Jahr nach der Aufnahme in die Liste des UNESCO-Welterbes konnte die Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří zum ersten Mal den Tag des Welterbes selbst feiern. Gleich zwei Gruppen von Musikerinnen und Musikern fühlten sich dazu berufen, ihrer Freude über diese Prämiere Ausdruck zu verleihen. Zum einen Simon Etzold und Manuel Westermann von der Staatskapelle Dresden und zum anderen das Bergmusikkorps Saxonia Freiberg.

Konzert

Weltklasse trifft Welterbe - Staatskapelle Dresden im St.-Anna-Stolln Zschorlau

Weltklasse trifft Welterbe

Da werden einige nicht schlecht gestaunt haben, als sie am St.-Anna-Stolln Zschorlau vorbeigingen und dort treibende Rythmen aus dem Bergwerk schallten. Simon Etzold und Manuel Westermann von der Staatskapelle Dresden feierten hier nämlich den Tag des UNESCO-Welterbes mit einem kleinen Konzert auf ihren Schlagzeugen.

Film: http://sebastian-linda.de/

Konzert

#WelterbeVerbindet

Auch das Bergmusikkorps Saxonia Freiberg trug zu den Festlichkeiten bei. Nach dem Erklingen der Häuerglocke lauschten die Zuschauerinnen und Zuschauer über den Dächern der Silberstadt Freiberg und in Anwesenheit des Ministerpräsidenten der Blasmusik des Korps.