Weitläufige Wiesen und erhabene Bäume, einladende Parkwege entlang von Seen und Flüssen, die zu Fuß, per Kutsche, Fahrrad oder Boot erkundet werden können: Die Dimensionen dieser Parkanlage im englischen Stil sind in jeder Hinsicht gigantisch.
Wo man hinschaut: die Handschrift ihres Architekten: Hermann Fürst von Pückler-Muskau, seines Zeichens Schriftsteller, Landschaftsarchitekt, Lebemann, Abenteurer und Politiker. Eine der schillerndsten Persönlichkeiten des 19. Jahrhunderts und ein Freidenker, der sich mit dem Muskauer Park ein Denkmal schuf.
Was wie natürlich gewachsen scheint, ist von strenger Hand geschaffene Landschaft – die zu erkunden ein Sonntagsspaziergang nicht ausreicht. Dass dieses Landschaftsidyll seit 2004 sogar zum UNESCO-Welterbe zählt, wissen leider noch viel zu wenige.