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Leben & Arbeiten

Glück auf! Glück auf!

Erzgebirge

Der Steiger in Freiberg

Der Steiger in Freiberg

Musikalische Grüße aus der Silberstadt Freiberg

Räumlich getrennt und virtuell vereint, um in diesen Tagen Hoffnung zu senden. Die Mitglieder der Freiberger Bergsänger und des Bergmusikkorps Saxonia haben sich zusammengetan, um in Zeiten von Ausgangssperren und Kontaktverboten mit ihrer Musik Zuversicht aus dem Erzgebirge nach Sachsen und in die Welt zu schicken. Kein Lied wäre für diesen Zweck wohl besser geeignet, als Freibergs inoffizielle Hymne. Als musikalisches Zeichen der Zuversicht widmet sich das Steigerlied "Glück auf, Glück auf" den Bergleuten, die nach harter und gefährlicher Arbeit im Bergwerk zu ihren Familien zurückkehren. Die inoffizielle Hymne ist tief in Sachsen verwurzelt und reicht bis ins 16. Jahrhundert zurück. Heute ist das Steigerlied fester Bestandteil der Bergparaden im Erzgebirge und nicht nur für alle jene, die sich dem Bergbau verbunden fühlen, ein Symbol für Zusammenhalt über die sächsichen Landesgrenzen hinaus. Glück auf!

„Glückauf, Glückauf! Der Steiger kommt und er hat sein helles Licht bei der Nacht, und er hat sein helles Licht bei der Nacht, schon angezünd't, schon angezünd't.”
Auszug aus dem Steigerlied

Das Steigerlied Part 2

Von allen Dächern

Vom Petriturm in Freiberg und diesmal zeitgleich auch aus Schneeberg und Olbernhau, ertönt das Steigerlied von Dächern und Türmen. Das Bergmusikkorps Saxonia Freiberg, das Landesbergmusikkorps Sachsen aus Schneeberg und das Musikkorps Olbernhau sind hoch hinaus gestiegen, um lebendige Grüße aus dem Erzgebirge zu senden. So geht Zusammenhalt. Glück auf!

Filme: mushroom productions

Montanregion Erzgebirge

Eine seit dem 11. Jhd. entstandene Bergbaulandschaft beiderseits der sächischen und böhmischen Grenze und seit 2019 UNESCO-Welterbe.

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