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Leben & Arbeiten

#KulturDigital - Erik Schiesko

Oberlausitz

Ein Interview mit dem #KulturDigital-Partner und Regisseur Erik Schiesko über seine Verbundenheit mit der Lausitz, den Stolz auf die eigene Arbeit und innovative Filmformate.

 

Erik, mit „Auf der Suche“ hast du gleich zwei Trends der neueren Film- und Seriengeschichte vorgegriffen: 1. das Verweben von Vergangenheit und Gegenwart wie in der deutschen Serie „Dark“ und 2. das Aufgreifen interaktiver Elemente, die man ebenfalls bei den großen Streamingdiensten immer häufiger sieht. Fühlst du dich als Pionier oder war das eher Zufall?

Die Idee kam mir bereits 2013. Als Kind war ich großer Fan von Point’n Click Adventures wie „Maniac Mansion“ oder „Day of the Tentacle“, und da neue Medien für mich schon immer ein Teil meines kreativen Schaffensprozesses waren, hatte ich Lust darauf, einen interaktiven Film zu drehen. Als Pionier würde ich mich aber nicht bezeichnen, und das Projekt ist von den Budgets auch nicht mit diesen großen Produktionen vergleichbar.
 

Du bist Teil von Łužycafilm, und auch deine für #KulturDigital produzierte Webserie „Kreatives Potenzial in der Lausitz“ widmet sich regionalen Themen und Menschen. Was fasziniert dich an der Lausitz?

Ich bin ein großer Fan der Region, weil es sich für mich hier anfühlt wie eine riesige Spielweise. Man hat unglaublich viele Möglichkeiten sich mit tollen Menschen zu treffen und ein stressfreies Leben zu führen, aufgrund überschaubarer Mieten und kurzer Wege. Eigentlich ist es wie ein kleines Abenteuerland für mich, mit den vielen Seen, Freizeitangeboten und der Natur. Seit 2016 bin ich stolzer Wohnmobilbesitzer und habe damit die Oberlausitz noch einmal ganz neu kennengelernt. Auch das Neiße-Filmfestival übt für mich eine große Strahlkraft aus. 

Video

#KulturDigital: "Kreatives Potenzial in der Lausitz" - #1 Textova | Eric Schiesko

#KulturDigital: "Kreatives Potenzial in der Lausitz"

Dein Film „Blaue Stunde“ ist auf YouTube ein echter Hit, und auch „Holger & Hanna“ wurde in den Regionalzeitungen als Erfolg tituliert. Worauf bist du besonders stolz? 

Schon die bloße Tatsache, dass ich meine Filme realisieren konnte und diese dann im Kino zu sehen, hat mich unendlich stolz gemacht. Das war schon immer mein großer Traum! Außerdem haben wir viel Dank dafür bekommen, dass wir das Projekt in der Region so groß aufgezogen und etwas Besonderes daraus gemacht haben.


Titelbild von: Anne Hasselbach