Leipzig war in den letzten Jahren die am schnellsten wachsende Stadt Sachsens. Vor allem junge Leute strömen in die Stadt, die sich mit ihrem entspannten Lebensgefühl und ihrem umfangreichen kulturellen Angebot als günstigere Alternative zu Berlin etabliert hat. Leipzig eilt seinem Ruf als Kulturstadt und Trendziel voraus – das erkennen auch immer mehr junge Menschen und entscheiden sich für eine Klassenfahrt nach Leipzig. Was diese dort erwarten können, verriet uns Leipzig-Experte Lars Posselt von HEROLÉ REISEN.

Leipzig liegt voll im Trend

„Das bei jungen Menschen stark gestiegene Interesse an Leipzig hat der Stadt schon den Spitznamen Hypezig beschert“, erklärt uns Lars Posselt als erstes. Gründe für diesen Hype gibt es viele: „Einerseits ist Leipzig eine Stadt der greifbaren jüngeren Geschichte. Dazu kommt ein umfangreiches Angebot an Kunst und Kultur sowie an Naturerlebnissen rund um die Stadt.“ Noch einen dritten Grund führt er für die Beliebtheit Leipzigs als Ziel für Klassenfahrten an: „Leipzig liegt recht zentral und ist von jeder Ecke Deutschlands aus mit allen Verkehrsmitteln  gut zu erreichen. Dazu sind in den letzten Jahren viele moderne preisgünstige Unterkünfte für Schulklassen entstanden.“

Völkerschlacht, DDR und Montagsdemonstrationen

Ältere Schüler reisen vor allem aufgrund der bewegten Geschichte nach Leipzig. Die Stadt war Ausgangspunkt der Montagsdemonstrationen im Herbst 1989, die kurz darauf auch andere ostdeutsche Städte erfassten und schließlich zur Auflösung der DDR führten. Heute nehmen Schüler an einer Führung zu den wichtigsten Orten der friedlichen Revolution von 1989 teil, darunter der Nikolaikirche im Herzen der Stadt. An das Unrechtsregime der DDR erinnert die Gedenkstätte »Museum in der „Runden Ecke“« im ehemaligen Stasi-Gebäude am Dittrichring.

Noch weiter in die Vergangenheit zurück entführt das wohl bekannteste Monument von Leipzig: Das Völkerschlachtdenkmal. Es erinnert an die Völkerschlacht von 1813, bei der sich russische, österreichische, preußische und schwedische Truppen gegen Napoleon stellten.

Die Kulturstadt Leipzig erleben

Natürlich ist Geschichte nur ein Aspekt im breitgefächerten Angebot der Stadt Leipzig. Posselt verweist auf die Bedeutung Leipzigs als Kulturstadt: „Einerseits genießt Leipzig bis heute einen Weltruf als Musikstadt“, erklärt Posselt nicht ohne Stolz. „Noch heute tritt der bereits im Jahr 1212 gegründete Thomanerchor dreimal wöchentlich in der Thomaskirche auf. Deren berühmtester Kantor war kein Geringerer als Johann Sebastian Bach, der hier von 1723 bis 1750 arbeitete.“ Musik ist in Leipzig allgegenwärtig: Auf 5,3 km Länge führt der Themenweg Leipziger Notenspur zu insgesamt 23 wichtigen Stätten der Musikgeschichte vom Neuen Gewandhaus über das Museum für Musikinstrumente und das Bach-Museum bis zum MDR-Würfel.

Doch Leipzig ist nicht in der Vergangenheit stehengeblieben. Für Jugendliche gibt es ein breitgefächertes Angebot zeitgenössischer Kunst. „Ein echter Geheimtipp ist das in einer alten Fabrikhalle eingerichtete Kunstkraftwerk“ verrät uns Leipzigkenner Lars Posselt.  Hier zeigen innovative digitale Installationen und Ausstellungen die perfekte Verschmelzung von Kunst und Technik.

Filmluft schnuppern beim Mitteldeutschen Rundfunk

Die modernen Medien üben auf Jugendliche eine große Faszination aus. Bei einer Tour durch die MDR-Studios haben Schüler eine einmalige Gelegenheit, hinter die Kulissen des Fernsehbetriebs zu schauen. Sie sehen dabei, wie es jenseits der Fassade aussieht und machen Bekanntschaft mit Tontechnikern, Maskenbildern und Kameraleuten. Dies kann eine wertvolle Orientierungshilfe bei der späteren Berufswahl sein. Der MDR ist nicht das einzige Unternehmen, das seine Türen für Schüler öffnet. „Wir vermitteln auch Führungen durch das BMW-Werk in Leipzig und durch die berühmte Leipziger Brauerei Sternburg“, so Posselt, „Für Schüler sind diese Einblicke in verschiedene Arbeitswelten von unschätzbarem Wert“.

Schulklassen, die selbst aktiv werden wollen, buchen bei Herosociety Workshops zu spannenden Themen wie Hip Hop, Parkour, Graffiti oder Fotografie. „Solche Workshops helfen den Schülern, neue Seiten an sich selbst zu entdecken und stärken den Teamgeist im Klassenverbund“, weiß der Experte „Wir raten jeder Klasse zu einem solchen Workshop als Teil der Freizeitplanung.“

Naturerlebnisse und Spaß für jüngere Schüler

Während Geschichte, Kunst und Kultur thematisch eher ältere Schüler der Mittelstufe und Oberstufe ansprechen, finden jüngere Schüler in Leipzig ebenfalls zahlreiche attraktive Angebote. „Der Leipziger Zoo gilt als einer der größten und schönsten in ganz Europa.“, erklärt Posselt. „Für technisch interessierte Schüler empfehlen wir eine geführte Tour über das Gelände des Flughafens Leipzig/Halle mit einem spannenden Blick hinter die Kulissen. Der Spaß kommt hier ebenfalls nicht zu kurz, zum Beispiel bei spektakulären Sprüngen im Jump House mit seinen Trampolinen oder bei einem Ausflug in den Freizeitpark Belantis mit Achterbahnen, Wildwasserbahnen und vielen anderen Angeboten.“

Über HEROLÉ: HEROLÉ mit Sitz in Dresden wurde 2002 gegründet und ist heute einer der drei größten Veranstalter von und Spezialist für Klassenfahrten in Deutschland. Dafür sprechen auch über 140.000 Teilnehmer, die jedes Jahr mit HEROLÉ auf Klassenfahrt gegangen sind. Mit der unternehmenseigenen Flotte von 18 modernen Reisebussen werden über 140 weltweite Reiseziele angesteuert.

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