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»Taiwan Hub« Sachsen

Ein Brückenschlag von Taiwan nach Sachsen

Mit der Ansiedlung des Chipherstellers TSMC in Dresden rücken der Freistaat Sachsen und Taiwan wirtschaftlich eng zusammen. Damit diese Partnerschaft mit Leben erfüllt wird, braucht es nicht nur moderne Fabriken und hochqualifizierte Fachkräfte, sondern ein echtes gegenseitiges Verständnis – über kulturelle Begegnungen, soziales Engagement und gesellschaftliche Teilhabe. Langfristiges Ziel: Sachsen zum „Taiwan Hub“ Deutschlands zu entwickeln.

Rendering Luftbild ESMC Dresden

Kultur – Das verbindende Element

Zahlreiche Kulturprojekte markieren den Beginn einer langfristigen Beziehung zwischen Sachsen und Taiwan. Die vielfältigen Vorhaben sollen Raum für Begegnungen schaffen, den Dialog mit der taiwanischen Community fördern und Sachsen noch attraktiver für all die Menschen machen, die im Zuge der Ansiedlung aus Taiwan, Europa und Deutschland in den Raum Dresden kommen werden. „So geht sächsisch.“ begleitet diesen Prozess und stellt Menschen, Projekte und Ereignisse vor, die Sachsen und Taiwan zusammenwachsen lassen. Wir sagen: Herzlich willkommen in Sachsen!

Taiwan in Sachsen, Sachsen in Taiwan

Sachsen wird zum „Taiwan Hub“ Deutschlands

„Wir merken zunehmend die Effekte der TSMC-Investition für Sachsen.”
Thomas Horn
Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH (WFS)

Die Großansiedlung des taiwanischen Chipherstellers TSMC, der gemeinsam mit Bosch, Infineon und NXP in Dresden eine neue Halbleiterfabrik baut, sorgt dafür, dass aus wirtschaftlicher Nähe eine lebendige, gemeinsame Zukunft wird. Durch die Milliardeninvestition werden Tausende neue Jobs geschaffen, neuen Aufträge auch in kleineren Unternehmen generiert und weitere Ansiedlungen in der Region ermöglicht. Zugleich stärkt das Vorhaben Sachsen als Hochtechnologie- und Wirtschaftsstandort. 

Thomas Horn, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH (WFS): „Wir merken zunehmend die Effekte der TSMC-Investition für Sachsen. Diese zeigen sich nicht nur in der größeren internationalen Bekanntheit, sondern auch am wachsenden Interesse taiwanischer Firmen. Unser langfristiges Ziel ist es, dass sich Sachsen in Deutschland als ‘Taiwan Hub‘ etabliert - und das nicht nur für die Mikroelektronik, sondern auch für andere Branchen. Wissenschaftliche und wirtschaftliche Projekte sowie Vereine und kulturelle Initiativen wie beispielsweise das Tanzprojekt Taiwan Moves leisten dazu einen wichtigen Beitrag und füllen diese Vision mit Leben.“

Die WFS hat zuletzt weitere Ansiedlungen taiwanischer Unternehmen begleitet, darunter Marketech International Corp. (Zulieferer und Dienstleister für Fabrikinfrastruktur) und TPC – Taiwan Puritic Corp. (Versorgungssysteme für Halbleiterfabriken). Die positive Entwicklung spiegelt sich auch in den Außenhandelszahlen wider. So lag Taiwan 2025 mit 1,74 Mrd. Euro auf Platz 11 bei den sächsischen Ausfuhren – ein Anstieg von zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Bei den Importen rangiert Taiwan auf Platz 12.

Darüber hinaus gibt es aktuell 65 Wissenschaftskooperationen von Universitäten, Forschungseinrichtungen und der Industrie, unter anderem an der TU Dresden mit taiwanischen Partnern im Rahmen von Halbleiter- und Talentprogrammen. Jüngst gründete sich in Dresden der Wirtschaftsverein „Taiwanese Business Association“, mit dem Ziel, die geschäftliche Zusammenarbeit zu stärken und ein soziales Netzwerk für die Landsleute aufzubauen. 

Das ist Sachsen

SGS-Logo auf Mandarin

就是薩克森

Für „So geht sächsisch.“ hat der renommierte Kalligraph und Tuschemaler Mu-Yu Chen aus Taiwan das Kampagnenlogo in Mandarin übersetzt. Es bedeutet „Das ist Sachsen“. Mu-Yu Chen beschäftigt sich seit vielen Jahren intensiv mit chinesischer Kalligraphie, Tuschemalerei und klassischer Bildsprache. Seine Arbeiten verbinden traditionelle Techniken mit einer eigenständigen künstlerischen Handschrift, großer Präzision und ausdrucksstarker Dynamik. Häufig greift er Motive aus der Natur und Philosophie auf. Seine Werke wurden bereits international präsentiert und waren unter anderem in Städten wie Tokio, Seoul, Paris, New York sowie Berlin zu sehen.