Zarte Töne dringen aus dem Fachwerkhaus: erst leise, dann kräftiger. Zum ersten Mal streichelt der Bogen die Saiten einer Violine und schon bald tönt eine erste Melodie.

Aber nur zur Probe, denn die Arbeit muss weitergehen im Musikwinkel. So und ähnlich klingen Streifzüge durch Markneukirchen, Erlbach, Klingenthal oder Schöneck seit Jahrhunderten. Wo sich im 17. Jahrhundert die ersten Geigenbauer zusammenschlossen, entstehen heute Instrumente für ganze Orchester in meisterhafter Handarbeit. Das kann der Wanderer hautnah erleben in den Schauwerkstätten – die Liebe zur Musik hört und erlebt er überall dort, wo die Traditionen des Vogtlands noch gelebt werden.

Wer jedoch nach Höherem strebt, der muss die Täler verlassen. Der Vogtland-Panorama-Weg öffnet den Blick auf die Natur, deren sanfte Hügel längst ihren Platz in den Herzen vieler Wanderer gefunden haben. Die schätzen die Region auch wegen ihrer entspannenden Möglichkeiten nach einem Tag auf Schusters Rappen: Bad Elster zählt zu den ältesten Moorheilbädern Deutschlands und die Wellnessangebote in Bad Brambach ziehen Entspannungssuchende jeden Alters an.

Das gilt übrigens auch für einen anderen Vogtlandklassiker: Plauener Spitze. Die hat nämlich längst den Weg von Omas Sofalehne auf die Laufstege der Haute Couture geschafft. Wie das aussieht? Das schaut man sich in Plauen am besten selbst an! Und wer schon mal dort ist, sollte unbedingt noch die berühmten „Grünen Klöße“ probieren …

Schöne Aussichten? www.vogtlandtourist.de