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Reisen & Entdecken

#GuggeMaDa Emoji-Filmquiz

Dass die sächsischen Landschaften voll Zauber stecken und die Städte im Freistaat romantischen Charme verbreiten, das wissen Einheimische und Gäste – und seit langer Zeit auch die Filmbranche. Nicht nur eine Vielzahl deutscher Produktionen fanden von Sachsen aus ihren Weg auf die Leinwand. Unlängst hat auch Hollywood den Freistaat als Setting für große internationale Filmproduktionen entdeckt. In unserem #GuggeMaDa Emoji-Filmquiz stellen wir Filme vor, die in Sachsen gedreht wurden. Auf dieser Seite sind alle Rätsel und deren Auflösung zu finden. Viel Spaß beim Mitraten.

Unrühmliche Mistkerle

Shosanna Dreyfuß (Mélanie Laurent) muss aus dem von Deutschen besetzten Frankreich fliehen und kann nur knapp dem Mörder ihrer Familie, Oberst Hans Lada (Christoph Walz), entkommen. In Paris baut sie sich unter neuer Identität eine Existenz als Kinobesitzerin auf und plant Rache. Gleichzeitig übt Leutnant Aldo Raine (Brad Pitt) mit einer Truppe jüdisch-amerikanischer Soldaten ebenfalls Vergeltung an Deutschen Soldaten. Sie planen einen Anschlag auf das Oberhaupt des Dritten Reiches während einer Vorstellung in Shosannas Kino „La Louisiane“.

Quentin Tarantinos Kriegssatire „Inglourious Basterds“ aus dem Jahr 2009 wurde unter anderem im sächsischen Sebnitz, auf einer einsamen Wiese gedreht. Auch „Görliwood“ wurde als Kulisse verwendet. Zu sehen sind der Görlitzer Untermarkt und das Palast-Theater diente als Vorbild für Shosannas Pariser Kino.

Eine kleine Wette wird zur großen Reise

Beim Kartenspielen wettet der exzentrische Erfinder Phileas Fogg, dass er es schafft, in 80 Tagen die Welt einmal zu umrunden. Gemeinsam mit seinem neuen Kammerdiener Passepartout und der Französin Monique begibt er sich auf die wagemutige Reise. Es dauert nicht lang, bis die drei merken, dass man sie verfolgt und das Unterfangen verspricht sehr abenteuerlich zu werden. 

Die Expedition beginnt in London und auf dem Weg zurück gibt es viele beeindruckende Stationen, die das Trio besucht.  Als Kulisse für die Weltmetropolen Paris und New York diente der Görlitzer Untermarkt und aus dem fliegenden Ballon lässt sich die Festung Königstein entdecken. 

Ein junges Mädchen und die Magie der Bücher

1939, während der Zweite Weltkrieg immer schlimmere Ausmaße annimmt, kommt das junge Mädchen Liesel bei Pflegeeltern in der Nähe von München unter. In ihrem Keller halten diese außerdem den jungen Juden Max versteckt. Zwischen den beiden entsteht eine außergewöhnliche Freundschaft, als er ihr das Lesen beibringt und sie ihm von der Welt außerhalb des Hauses erzählt. Als Liesel allmählich der Lesestoff ausgeht, beginnt sie Bücher zu stehlen und vor Verbrennungen zu retten. Gemeinsam begeistern sie sich für die Magie der Worte und entrinnen so dem Schrecken der Realität.  

Das US-amerikanisch-deutsche Filmdrama „Die Bücherdiebin“ ist eine Verfilmung von Markus Zusaks gleichnamigen Roman. Für die Dreharbeiten wurden u.a. zwei Bahnsteige im Görlitzer Bahnhof, sowie der Untermarkt von „Görliwood“ zur fiktiven Stadt Molching umgestaltet.

Der Kampf der Comic-Giganten

Das weltbekannte Comic-Studio Marvel feiert seit vielen Jahre gigantische Erfolge mit den Realverfilmungen ihrer gezeichneten Geschichten. Als 2016 die Veröffentlichung von „The First Avanger: Civil War“ angekündigt wurde, kannte die Vorfreude der Fans des Franchise keine Grenzen. Denn der Trailer zeigte: Es kommt zum großen Kampf der Superhelden – nicht gegen einen Bösewicht, sondern gegeneinander.

In einer nervenaufreibenden Kampfszene trifft das Team von Captain America (Chris Evans | „Snowpiercer“) auf die Gruppe um Iron Man (Robert Downey Jr. | „Tropic Thunder“). Die Dreharbeiten für einen der beliebtesten Superhelden-Fights fanden übrigens am Flughafen Halle/Leipzig statt.

Die Geschichte eines Pagen

Von den fabelhaften und berauschenden Abenteuern eines trickreichen Concierge und seines Pagen erzählt Kult-Regisseur Wes Anderson („Moonrise Kingdom“) in seinem tragikomischen Meisterwerk „The Grand Budapest Hotel“. Der Film ist zwischen zwei Weltkriegen im Phantasieland Zubrowka angesiedelt.

Die Produktion verlagerte die fiktive Republik direkt nach Sachsen. Neben dem Dresdner Zwinger fanden ein Großteil der Dreharbeiten in Görlitz statt – u.A. im berühmten „Warenhaus Görlitz“, dessen Kulisse als Lobby des Hotels diente. Die Anwesenheit von Weltgrößen wie Ralph Fiennes („Harry Potter“), Tilda Swinton („Only Lovers Left Alive“), Jeff Goldblum („Jurassic Park“) und Willem Defoe („Spider-Man“) ließen den Ruf der Europastadt als „Görliwood“ gerecht werden.

Eine ungewöhnliche Beziehung

Die mitreißende und emotionale Geschichte einer ungewöhnlichen Beziehung zwischen einem Jugendlichen und einer zwanzig Jahre älteren Frau: Die Verfilmung des Romans „Der Vorleser“ von Bernhard Schlink lässt den Zuschauer auch nach den End-Credits nicht mehr los. In den Hauptrollen überzeugen die Britin Kate Winslet („Titanic“) und der damals erst 19-jährige David Kross („Krabat“). Winslet erhielt für ihre Darstellung der Hanna sogar einen Oscar.

Ein weiterer Hauptdarsteller versteckt sich im Hintergrund: Görlitz. Gleich elf Locations verteilt über die gesamte Europastadt verwandelten sich in Kulissen für dieses herzerwärmende Meisterwerk. Nur ein Grund für den inoffiziellen Stadtnamen „Görliwood“.

Nicht ganz so unschuldige Engel

Drei knallharte Frauen, eine Mission: Filmfans auf der ganzen Welt zu begeistern. Dass das gelingt, beweisen die "Drei Engel für Charlie" bereits seit Mitte der 70er Jahre. Actiongeladen und voller Adrenalin jagen die drei Engel im Auftrag des mysteriösen Charlie um die Welt.

Im neuesten Ableger der Serie aus dem Jahr 2019 werden die toughen Damen gespielt von Kristen Stewart ("Twilight"), Naomi Scott ("Aladdin") und Ella Balinska ("Inspector Barnaby"). Teile des Films entstanden in der atemberaubenden Kulisse des Schlosses Moritzburg. Neben den drei neuen Engeln, nahmen auch Größen wie Patrick Stewart („X-Men“, „Raumschiff Enterprise“) im Festsaal Platz.

Einen Bericht und exklusive Fotos vom Dreh findet ihr auf den Seiten vom Filmverband Sachsen.

Eine schier unendliche Geschichte

Eine epochales Meisterwerk, das die Schicksale unterschiedlicher Menschen aus verschiedenen Jahrhunderten miteinander verbindet. Mit "Cloud Atlas" schafften die Wachowski Schwestern und Tom Tykwer ein Star-besetztes filmisches Glanzstück, das das Publikum weltweit begeisterte. Neben Tom Hanks ("Forrest Gump") und Halle Berry ("X-Men"), gehören auch Hugh Grant ("Tatsächlich... Liebe") und Hugo Weaving ("The Matrix") zum Cast.

Weniger bekannt ist, dass einige der ikonischen Szenen ihre Kulisse in Sachsen fanden. So wurden beispielweise das zauberhafte Felsenlabyrinth Langenhennersdorf in der sächsischen Schweiz und ein weitläufiger Steinbruch nahe Stadt Wehlen als Drehorte für den Film gewählt – Staraufgebot von Hanks, Berry, Grant und Co. inklusive.