Weltpremiere in Dresden
„Battle of the Year – Next Generation“ bringt die Breaking-Stars von morgen nach HELLERAU
Ein neues Showformat des weltweit traditionsreichsten und bedeutendsten Crew-Wettbewerbs im Breaking - „Battle oft he Year (BOTY)“ – bietet dem Breaking-Nachwuchs am 4. April 2026 eine einmalige Bühne. Beim „Battle of the Year – Next Generation“ treten Kinder und Jugendliche im HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste an, um die Zukunft des Breaking zu definieren. Dass dieses neue Kapitel in Dresden aufgeschlagen wird, ist kein Zufall. Die Veranstalter, die bekannte Breaking Crew The Saxonz vom House of Urban Culture, sind nicht nur selbst mehrfache BOTY-Gewinner, sondern auch als Bundestrainer für die olympische Disziplin Breaking aktiv.
Der Kartenvorverkauf startet am 16. Februar 2026.
„In den letzten Jahren wurde – auch im Zuge von Olympia – extrem in die Nachwuchsarbeit investiert“, betont Philip „Lehmi“ Lehmann von den Saxonz. „Die Szene ist extrem stark und talentiert. Nachwuchssorgen haben wir nicht, ganz im Gegenteil. Wir haben uns aber auf die Fahnen geschrieben, die nächste Generation des Breaking mit zu prägen und den Teamgedanken wieder stärker nach vorn zu stellen.“
Felix „Rossi“ Rossberg, Gründungsmitglied der Saxonz und ebenfalls als Bundestrainer aktiv, ergänzt: „Durch die Professionalisierung des Sports gibt es heute beinahe ein Überangebot an Battles.“ Viele B-Boys und B-Girls seien hoch professionalisiert als Einzelsportler unterwegs, denn Preisgelder bekommen sie in der Regel nur so, nicht als Teil einer Crew. „Aber genau darum geht es“, betont Rossi. „Die Teams müssen zusammenwachsen, Choreografien einstudieren – und das mittlerweile auf einem extrem hohen sportlichen Level.“ Vor allem in Sachsen gebe es - nicht erst seit Olympia – eine extrem starke Nachwuchsszene. Die ersten Crews haben sich bereits angemeldet, aus ganz Deutschland. Maximal 16 werden zugelassen und treten am 4. April in bis zu vierminütigen Shows vor einer fünfköpfigen internationalen Jury gegeneinander an. Die beste Crew vertritt Deutschland beim Weltfinale.
„Es ist an der Zeit, der unglaublichen Energie der Jugend eine eigene Bühne zu geben“, betont „Rossi“ abschließend. „Dass wir mit dieser Weltpremiere in Dresden und in Hellerau einen Ort gefunden haben, der Tradition und Innovation so perfekt vereint, ist ein Meilenstein für die gesamte Kultur. Hier sehen wir heute, wer in vier oder acht Jahren bei den Olympischen Spielen auf dem Podium stehen könnte.“
Fortsetzungen in 2027 und 2028 sind bereits geplant.
