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European Peace Ride

Internationale Friedensfahrt | 11. – 13. Sept. 2026

Gemeinsam unterwegs für Frieden und Freundschaft in Europa

Der European Peace Ride verbindet sportliche Herausforderung mit gelebter europäischer Verständigung. Im Mittelpunkt steht nicht der Wettkampf, sondern die gemeinsame Botschaft für Frieden, Freundschaft und den Austausch über Ländergrenzen hinweg.

Die Standortkampagne „So geht Sächsisch.“ begleitet das EPR-Team auf der gesamten Strecke.

Die Etappen

Im Jahr 2026 startet die Tour in Zittau und führt über Liberec und Dresden bis nach Chemnitz. Rund 200 Radfahrerinnen und Radfahrer legen dabei etwa 500 Kilometer durch Deutschland, Polen und Tschechien zurück. Auf der Strecke sind insgesamt 6.000 Höhenmeter zu bewältigen, die mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von rund 28 Kilometern gefahren werden. Die Route führt durch bildschöne Landschaften und passiert zahlreiche geschichtsträchtige Orte – darunter auch die legendäre Steile Wand von Meerane, die zu den bekanntesten Anstiegen im deutschen Radsport zählt.

Foto: Andreas Gosch

Start → Zittau

Der European Peace Ride 2026 beginnt in Zittau, der südöstlichsten Stadt Sachsens. Im Herzen des Dreiländerecks Deutschland–Polen–Tschechien gelegen, ist sie seit jeher ein Ort der Begegnung und des grenzüberschreitenden Austauschs. Die historische Altstadt beeindruckt mit ihrem prächtigen Rathaus, einer reichen Handwerksgeschichte sowie Traditionen in der Tuchherstellung und Braukunst. Rund um den Marktplatz laden zahlreiche Cafés und Restaurants dazu ein, den besonderen Charme der Stadt zu erleben.

Etappenziel 1 → Liberec

Die erste Etappe des European Peace Ride endet in Liberec, der größten Stadt Nordböhmens. Eingebettet zwischen den Bergen verbindet sie urbanes Leben mit einer beeindruckenden Naturkulisse. Schon von weitem ist der markante Ještěd mit seinem außergewöhnlichen Turm zu erkennen – eines der bekanntesten Wahrzeichen Tschechiens. Im Stadtzentrum prägen das prachtvolle Rathaus, großzügige Straßen und historische Gebäude das Bild. Gleichzeitig steht Liberec für Kreativität, Innovation und eine hohe Lebensqualität und ist damit ein idealer Etappenort auf dem Weg durch das Dreiländereck.

Foto: Alena Tučímová © Pixabay
Foto: Andreas Gosch

Etappenziel 2 → Dresden

Die zweite Etappe führt nach Dresden, die Landeshauptstadt Sachsens und eine der schönsten Kulturstädte Europas. Die Stadt, die wegen ihrer prachtvollen Architektur auch als „Elbflorenz“ bekannt ist, verbindet eindrucksvoll Vergangenheit und Gegenwart. Besonders die wiederaufgebaute Frauenkirche steht heute weltweit für Versöhnung, Frieden und den Neuanfang nach der Zerstörung des Zweiten Weltkriegs. Neben weltberühmten Kunstschätzen und historischen Bauwerken prägen innovative Forschung, lebendige Kultur und eine kreative Szene das moderne Gesicht Dresdens.

Highlight → Steile Wand von Meerane

Kurz vor dem Ziel wartet mit der Steilen Wand von Meerane einer der legendärsten Anstiege des Radsports. Die traditionsreiche Kopfsteinpflasterrampe verlangt den Teilnehmerinnen und Teilnehmern noch einmal alles ab. Auf lediglich 248 Metern steigt die Strecke im Schnitt um 12 Prozent an. Das unebene Pflaster macht die kurze, aber äußerst steile Passage zu einer besonderen Herausforderung und zu einem der spektakulärsten Höhepunkte des European Peace Ride.

Foto: PR
Foto: Ernesto Uhlmann

Ziel → Chemnitz

Der European Peace Ride findet seinen Abschluss in Chemnitz. Nach dem Titel als Europäische Kulturhauptstadt 2025 präsentiert sich die Stadt auch 2026 als lebendiger Ort des Wandels. Ehemalige Industrieanlagen, moderne Architektur, Kunst und Kultur verschmelzen hier zu einem einzigartigen Stadtbild. Chemnitz steht für Aufbruch, Innovation und gelebte Gemeinschaft – und bildet damit den idealen Schlusspunkt einer Tour, die Menschen über Grenzen hinweg verbindet.

Ein starkes Team

Was 2020 als Vision begann, ist heute eine feste Größe: Als Teil der Bewerbung von Chemnitz zur Kulturhauptstadt Europas 2025 wurde die Idee geboren, die legendäre Internationale Friedensfahrt neu aufleben zu lassen, die Deutschland, Polen und die damalige Tschechoslowakei über Jahrzehnte miteinander verbunden hat. 2026 ist unter anderem Tour-de-France-Sieger Jan Ullrich dabei.

Die 6. Auflage des European Peace Ride wird von der Standortkampage des Freistaates Sachsen „So geht sächsisch.“ unterstützt.

„Sachsen ist eine Hochburg des deutschen Radsports”
Michael Kretschmer
Ministerpräsident des Freistaates Sachsen

Ministerpräsident Michael Kretschmer: „Sachsen ist eine Hochburg des deutschen Radsports. Die legendäre `Friedensfahrt` führte zwischen 1948 und 2006 regelmäßig durch sächsische Landschaften und begeisterte hunderttausende Zuschauer an den Straßenrändern. Sie  war schon immer mehr als nur ein Sportereignis und  stand  für Verständigung und Zusammenhalt in Europa. Der ‘European Peace Ride‘ knüpft an diese Tradition an und trägt sie in unsere Zeit. Wenn sich 200 Menschen aus ganz Europa gemeinsam für eine friedliche Zukunft radeln,  ist das ein starkes Zeichen. Mit ‘So geht sächsisch.‘ unterstützen wir diese wichtige Botschaft und zeigen: Sachsen steht für Frieden, Partnerschaft und ein vereintes Europa."

„Der European Peace Ride zeigt, welche Kraft entstehen kann, wenn Sport verbindet.”
Kai Winkler
Initiator des European Peace Ride

Kai Winkler: „Der European Peace Ride zeigt, welche Kraft entstehen kann, wenn Sport verbindet. Wir bringen Menschen, Länder, Wirtschaft, Kultur und Politik gemeinsam auf die Straße – und zeigen damit, dass von Sachsen aus europäische Bewegungen entstehen können. Denn auch so geht sächsisch: europäisch.“

Mit der „Steilen Wand von Meerane“, einer der bekanntesten und anspruchsvollsten Anstiege im deutschen Radsport, liegt zudem eine Ikone des Radrennsports in  Sachsen, die auch beim European Peace Ride 2026 eine zentrale Rolle spielen wird. 

Das EPR-Trikot 2026

Schickes Nicki

Wenn sich die 200 Radfahrerinnen und Radfahrer aus ganz Europa auf den 500 Kilometer langen Weg durch Deutschland, Polen und Tschechien machen, fährt auch „So geht Sächsisch.“ jeden einzelenen Meter mit: Die Standortkampagne des Freistaates Sachsen prangt auf den Trikots der Faherinnen und Fahrer und verleiht hoffentlich etwas vom sächsischen Spirit der alle wohlbehalten ins Ziel führt.

Dress in Action