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Dialekt

Sächsisch für Anfänger

Necken, © Pixabay

Forhohnebiebeln

(schwaches Verb)

Forhohnebiebeln = sächsisch für „veralbern“, „reinlegen“

Die Sachsen lachen gern und viel – auch über sich selbst. Aber forhohnebiebeln lassen sie sich nicht. Die Geschichte des sächsischen Erfinderreichtums reicht Jahrhunderte zurück. Mit über 20 Hochschulen und rund 50 außeruniversitären Forschungseinrichtungen
steht das Erfinderland Sachsen heute mehr denn je für Innovationen. Erfindungen wie Bierdeckel, BH, die Tageszeitung, Teebeutel und Filtertüte stammen allesamt aus Sachsen.

Auch heute beschäftigen sich die klugen Köpfe des Landes mit der Frage, wie man Sachsen vorantreiben kann. In der 4. Sächsischen Landesausstellung Boom. begeben sich die Zukunftsmacher, eine Gruppe von Forschenden, sowie Unternehmerinnen und Unternehmern, auf die Suche nach Antworten.

Alle Jahre wieder – die Wahl der Sächsischen Wörter

Übrigens: Seit 2008 werden von der Ilse-Bähnert-Stiftung die Sächsischen Wörter des Jahres gekührt. Mit der Aktion sollen aussterbende Wörter gerettet und die Mundart als wichtiger Teil der deutschen Sprache gefördert und belebt werden. Alljährlich werden in den Kategorien "Beliebtestes Wort", "Schönstes Wort" und "Bedrohtestes Wort" Kandidaten vorgestellt und Sieger per Voting ermittelt. Zudem gibt es seit 2018 eine Sonderkategorie, in der bisher "Diggnischl" als Sächsisches Schimpfwort (2018) und "Guhdsdr" als Sächsisches Kosewort (2019) gewählt wurden.

Eine Übersicht über alle bisherigen Sächsischen Wörter des Jahres findest du auf der Website des MDR (Mitteldeutscher Rundfunk).

Wirtschaftsförderung Sachsen

Hier findest du Kontakte zu potentiellen Geschäftspartnern, eine Gewerbeflächendatenbank sowie Unterstützung bei Unternehmensansiedlung.

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