Kulturhistorisch ist das Erzgebirge ein wohlhabender Landstrich. Und weil seine Bewohner darum wissen, haben sie 20 Jahre lang darum gekämpft, dass insgesamt 22 Bestandteile der Montanregion Erzgebirge/ Krušnohoří – davon 17 auf deutscher und fünf auf tschechischer Seite – in die Welterbeliste der UNESCO aufgenommen werden. Am 6. Juli um 14.40 Uhr Erzgebirgszeit war es dann endlich so weit: Im aserbaidschanischen Baku erkannte das Welterbekomitee den einmaligen Abbaugebieten des sächsischböhmischen Erzbergbaus den Welterbetitel zu.

Wenn wir mit diesem Magazin Geschichte und Gegenwart des Erzgebirges vorstellen, dann kommen wir an den alten Mythen (S. 38) ebenso wenig vorbei wie an der Romantik (S. 20). Darüber hinaus aber wird es auch ganz Gegenwärtiges geben: eine Reportage über die Festspiele Greifensteine (S. 30) oder über ein Schneeberger Festival für junges Design (S. 45) Auszug aus dem Vorwort von Ralf Hanselle, Kulturjournalist und Redakteur der ERZFREUNDE

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