Mehr Heimatverbundenheit geht nicht:

Weißflog und Skispringen – zwei Worte, die eigentlich eines sind. Jens Weißflog wuchs im Erzgebirge auf und ist mit seinem Hotel in Oberwiesenthal auch nach dem Abschied vom Leistungssport den Bergen treu geblieben. Nach wie vor übt das Erzgebirge eine hohe Faszination auf ihn aus. Eine Heimat, in die er immer wieder gern zurückkehrt, wo er hingehört. Es ist diese besondere Heimatverbundenheit gepaart mit einzigartigen Traditionen, die Jens Weißflog an Sachsen und seinen Menschen so schätzt.

Helfried Dietel ist seit 49 Jahren Drechsler in Seiffen. Er wird nicht müde, den Menschen die erzgebirgische Holzkunst näher zu bringen. Denn für ihn ist dieses Handwerk eine Volkskunst mit Seele. Zudem blickt die Holzkunst auf eine lange Tradition zurück. Diese liegt vielleicht darin begründet, dass Erzgebirgler ihren Beruf mit viel Idealismus und Liebe zur Heimat ausüben. Für Helfried Dietel ist Heimat da, wo man etwas bewegen, mitgestalten und eine Tradition wie die Holzkunst in die Zukunft führen kann.

Rong Xiang hat einen besonderen Arbeitsplatz: den ElektronenLinearbeschleuniger ELBE. Vor acht Jahren ist die Physikerin aus ihrer Heimat China an das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf gekommen. Heimat beschreibt sie mit einem Gefühl von Liebe im Herzen. Auch wenn China immer Heimat für sie bleiben wird, ist Dresden eine zweite Heimat geworden. Rong Xiang mag besonders die vielfältige Kulturlandschaft, die reiche Historie und ihre Kollegen.

Thoralf Schulze ist Alumnatsleiter des Thomanerchor Leipzigs und umschreibt seine Tätigkeit als großes Glück. Das Glück, bei etwas mitzuarbeiten zu dürfen, was Sachsen so glanzvoll macht. Auch wenn er nicht gebürtig aus Sachsen stammt, blickt Roman Friedrich auf Vieles in seiner neuen Heimat mit Stolz. Heimat umfasst für ihn Dinge, die ans Herz gewachsen sind. Und einen Platz, wo man die Chance hat, Dinge zu tun, die Spuren hinterlassen.