„Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ ist ein kleines Stück Filmgeschichte und untrennbar mit dem Zauber der Weihnacht verbunden. Bei vielen Fernsehsendern in Deutschland, Tschechien, Norwegen und der Schweiz steht der DEFA-Kultklassiker alle Jahre wieder im Festtagsprogramm. Was allerdings nur wenige Zuschauer wissen: Das Märchenschloss, das vor über 40 Jahren Schauplatz für den wohl schönsten Märchenfilm aller Zeiten war, steht in Sachsen, genauer gesagt: in Moritzburg. Der Mythos „Aschenbrödel“ ist, auch 43 Jahre nach der Erstausstrahlung im DDR-Fernsehen, ungebrochen. Jahr für Jahr pilgern zehntausende Besucher von überall her in die regelmäßig stattfindenden „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“-Ausstellungen auf Schloss Moritzburg.

Grund genug, diese magische Anziehungskraft aufzugreifen und daraus eine herzergreifende kleine Weihnachtsgeschichte zu entwickeln. Im Mittelpunkt steht der große Traum der kleinen Hauptdarstellerin Lilly, einmal Prinzessin zu sein. Natürlich auf Schloss Moritzburg. Weil ihr im vorweihnachtlichen Trubel niemand zuhört, und keiner Zeit für sie hat, macht sie sich einfach allein und heimlich auf die Reise. Aber natürlich geht es um weit mehr: einander zuzuhören, sich Zeit und Liebe zu schenken. „Und wovon träumst Du?“ – mit dieser Frage endet die Reise der kleinen Ausreißerin, und – natürlich – mit strahlenden Kinderaugen, wenn die kleine Protagonistin glücklich ihre Kreise auf dem zugefrorenen Schlossteich zieht und mit ihren Eltern wiedervereint ist.

Wiedervereint geht es zum Ort kleiner und großer Träume: Schloss Moritzburg.

Alle Informationen zur Ausstellung „3 Haselnüsse für Aschenbrödel“ auf Schloss Moritzburg hier.