Egal ob hier geboren oder zugezogen – Sachsen bietet ein ganz besonderes Zuhause:

Lutz Peschel kennt den Elbefluß wie nur wenige. Er ist Kapitän bei der Sächsischen Dampfschiffahrt. Im Laufe der Jahre ist seine Arbeit wie auch die Elbe, Teil seiner persönlichen Heimat geworden. Vervollständigt wird diese durch die außergewöhnlich schöne Landschaft, die freundlichen Menschen und die Gäste aus aller Welt, denen er nichts lieber zeigt als sein Sachsen.

Paul Parszyk, gebürtiger Pole, kam für das Studium nach Sachsen. Wie viele Zugezogene fand er hier eine neue Heimat. Heimat ist für ihn ein Platz der Geborgenheit, des guten Essens und aufregenden Nachtlebens. Über Leipzig sagt er einfach: „Leipzig rockt“. Von Sachsen Abschied nehmen möchte er nicht. Zu sehr hat er sich in das kulturelle Leben, in die Landschaft und in die Menschen verliebt.

Prof. Oliver Kossack lehrt an der Hochschule für Grafik und Buchkunst. Auch wenn er seit 20 Jahren in Leipzig lebt, kann er keine Heimat benennen. Zumindest keine ortsbezogene. Er ist in drei verschiedenen, außereuropäischen Ländern aufgewachsen und sieht sich als Weltbürger. Eine geistige Heimat hat er in kulturellen Prozessen gefunden. Diesen haftet nichts Statisches an, viel mehr sind sie immer in Bewegung. Sachsen gibt diesen Prozessen den notwendigen Raum. Deshalb fühlt sich Prof. Kossack hier gut aufgehoben.

Peter Knorr und Frank Reuter sind Studenten der TU Bergakademie Freiberg, Studiengang Bergbau. Die Gewinnung von Bodenschätzen hat im Erzgebirge eine lange Tradition: Seit 800 Jahren wird in der Tiefe nach Wertvollem gesucht. Das Forschungs- und Lehrbergwerk „Reiche Zeche“ ist für beide zu einer Heimat geworden. Also ein Ort, wo man sich wohlfühlt, wo man die Menschen kennt und auch weiß, wie sie ticken.

Karl Friedrich Aust wurden die Trauben mit in die Wiege gelegt. Er wuchs auf einem Weingut in Radebeul auf. Das Weingut Aust ist bis heute ein Haus, der Weinkultur und Heimat zusammenführt. Den Sachsen ist der regionale Bezug und Handgemachtes wichtig, der Freistaat ist seit jeher ein Manufakturland und ein Ort der Begegnung und Gastfreundschaft. Und genau das macht für Friedrich Aust Heimat aus: die Region, eine Landschaft und alles was damit zu tun hat, eingebettet in ein Gefühl von Geborgenheit.

Heike Hahn ist Uhrmachermeisterin und verleiht bei der Firma NOMOS Glashütte Uhren ihr Gesicht. Sachsen war schon immer ihre Heimat, genauso wie das alte Handwerk des Uhrenmachens. Beim Großvater hat sie ihre Liebe zu Zeitmessgeräten entdeckt. Sie ist stolz in Glashütte zu arbeiten, stolz ein hochwertiges Produkt zu erschaffen. An Glashütte mag sie zudem die Naturnähe und den sichtbaren Wechsel der Jahreszeiten. Überhaupt ist sie begeistert von der landschaftlichen, kulturellen und kulinarischen Vielfalt Sachsens.