Was ist grau? Eine Farbe oder ein Zustand? Es ist heller als schwarz und dunkler als weiß. Aber lässt sich damit auch eine Stadt beschreiben?

Antworten gibt der Kurzfilm von René Kästner „about chemnitz“, denn es geht um die Stadt Chemnitz. Zwei Einwohnerinnen erzählen aus ihrer Sicht, was die sächsische Stadt ausmacht, wie schön Plattenbauten sein können und dass Chemnitz eigentlich ein Dorf ist. Letztendlich sei Grau eine Frage der Perspektive und liege im Auge des Betrachters. Das Filmproduktionsteam Red Tower Films hat seinen Sitz mitten im Zentrum von Chemnitz. Da liegt es fast nahe, die eigene Stadt bei „Heimat bewegt – #DrausseninSachsen“ zu portraitieren. 

Warum seid ihr bei dem Projekt „Heimat bewegt – #DrausseninSachsen“ dabei?

Generell produzieren wir eher selten in unserer Heimat. Daher ist es schön, wenn man mal direkt vor der Haustüre dreht. Außerdem fanden wir es spannend, dass es kaum Vorgaben gab, wir also relativ frei arbeiten konnten. 

Welchen Schwerpunkt setzt der Film?

Der Schwerpunkt des Clips liegt auf dem alltäglichen Leben in unserer Heimatstadt Chemnitz. So wie es die Menschen hier interpretieren und auch viele andere Menschen, die hier lange und durchaus gern leben. Dafür gibt es ja gute Gründe, und die wollen wir zeigen.


Das Filmteam „Red Tower Productions“ porträtiert die eigene Heimatstadt Chemnitz. © Foto: PR/Red Tower Films Chemnitz

Mehr von Red Tower Films hier.

Dieser Film ist Teil der Filmreihe #DraussenInSachsen 13 junge Filmteams haben ihre persönliche Sichtweise zum Thema Heimat in Kurzfilmen festgehalten. Dabei hat „So geht sächsisch.“ jeden Film mit 5000 Euro unterstützt. Entstanden sind 13 Kurzfilme, die unterschiedlicher nicht sein könnten, die jedoch alle von der Liebe zur Heimat mit ihren vielen Facetten geprägt sind. Diese 13 Geschichten erzählen eindrucksvoll von und über Sachsen und zeichnen Bilder, die den Zuschauer mitnehmen auf die Reise durch ein vielseitiges Bundesland. Es ist ein moderner, junger Blick auf Sachsen.