Eine Treppe. Das Skateboard steht an der obersten Stufe. Dann läuft der Fahrer an und schwebt hinab. Doch die Landung ist unsanft, hart. Er liegt am Boden.  

Filmemacher Steffen Krones zeigt in seinem Film nicht nur gelungene Skateakrobatik sondern auch, wie die Boarder stürzen. Knallhart. Das Faszinierende ist, sie stehen wieder auf und versuchen es erneut. Ganz ohne Worte sprechen die Bilder dieses Films für sich. Eine Stadt macht mehr aus – Leute, die wieder aufstehen, gehören dazu. LAX Films hat sich mit seinem Kurzfilm „RAUSCHEN“ bei „Heimat bewegt – #DrausseninSachsen“ beteiligt.

Steffen Krones

Warum bist du bei dem Projekt „Heimat bewegt – #DrausseninSachsen“ dabei?

Anfang des Jahres hatte ich tatsächlich mit dem Gedanken gespielt, einen Skateclip in Dresden zu machen. Als dann die Anfrage kam, war das natürlich umso mehr Motivation, ihn auch zu realisieren. Ich habe das ursprüngliche Konzept erweitert, und ich holte noch ein paar Leute ins Boot.

Welchen Schwerpunkt setzt der Film?

Ich wollte den Menschen eine Plattform bieten, die sich dem Alltag widersetzen. Menschen, die gelernt haben, wieder aufzustehen und sich ihre Nische schaffen, um sich Ausdruck zu verleihen. Das sind alles junge Leute, die aktiv nicht nur Kunst und Kultur leben, sondern auch schaffen. Ohne solche Menschen wäre eine Stadt nur zum Arbeiten und Schlafen gut.

Deine Heimat in drei Worten…

Fluch Und Segen

Mehr über Steffen Krones hier.

Dieser Film ist Teil der Filmreihe #DraussenInSachsen 13 junge Filmteams haben ihre persönliche Sichtweise zum Thema Heimat in Kurzfilmen festgehalten. Dabei hat „So geht sächsisch.“ jeden Film mit 5000 Euro unterstützt. Entstanden sind 13 Kurzfilme, die unterschiedlicher nicht sein könnten, die jedoch alle von der Liebe zur Heimat mit ihren vielen Facetten geprägt sind. Diese 13 Geschichten erzählen eindrucksvoll von und über Sachsen und zeichnen Bilder, die den Zuschauer mitnehmen auf die Reise durch ein vielseitiges Bundesland. Es ist ein moderner, junger Blick auf Sachsen.