Pünktlich zur Weihnachtszeit wurde am 13. Dezember im erzgebirgischen Johanngeorgenstadt die weltgrößte Weihnachtspyramide eingeweiht.

In echter Teamarbeit erweckten 25 Holzbildhauer aus ganz Deutschland und Tschechien während eines dreitägigen Bildhauersymposiums im Oktober diesen Jahres die mächtigen Holzskulpturen der Pyramide zum Leben.

Initiiert hat den Bau der Unternehmer Siegfried Ott, der seiner Gemeinde damit einen touristischen Anziehungspunkt verschaffen will. Seines Wissens nach sei es die größte Pyramide der Welt: „Ich habe ins Guinness-Buch geschaut. Die nächstgrößte Pyramide ist 20 Meter hoch.“ sagt er stolz.

Sächsische Präzisionsarbeit

Die Konstruktion der 26 Meter hohen stählernen Stabpyramide ist genau durchdacht und berechnet. Jedes Flügelrad misst 8,74 m und ist so konzipiert, dass die Pyramide auch Wind, Wetter und schwerer Schneelast trotzt.

20 Figuren aus Eichenholz, jede etwa 500 Kilogramm schwer, drehen sich nun in Johanngeorgenstadt. Sie zeigen Persönlichkeiten der Stadtgeschichte. Auch der Initiator selbst, erfolgreicher Unternehmer in der Fahrzeugtechnik und stellvertretender Bürgermeister von Johanngeorgenstadt, hat sich mit einer eigenen Figur verewigt.

Immer in Bewegung

Die Pyramide dreht sich von nun an ganzjährig und bildet gemeinsam mit dem vor zwei Jahren eingeweihten Riesenschwibbogen ein weit sichtbares Wahrzeichen für die Gemeinde.

Die imposante Konstruktion verbindet Innovation und Handwerkskunst auf besondere Weise und soll dem Erzgebirge mit seiner gelebten Weihnachtstradition noch mehr Touristen bescheren.