Auf den ersten Blick hat das quirlige, laute Hanoi nichts zu tun mit dem ehrwürdigen Freiberg. Es gibt aber eine enge und tiefe Verbundenheit durch die ehemaligen Studenten der Bergakademie und die vielen neuen Studenten, die aus Vietnam nach Sachsen kommen. Ausdruck dieser Verbundenheit sind jetzt zehn original sächsische Bergkittel, gefertigt von einer Maßschneiderei aus Marienberg im Erzgebirge, welche an die aktivsten Alumni in Hanoi übergeben wurden. Der Rektor der TU, Prof. Bernd Meyer, hat sie während einer Delegationsreise in Südostasien persönlich übergeben.

Die vietnamesischen Absolventen sind die größte und aktivste Alumni-Gruppe der TU: Etwa 300 haben seit 1960 in Freiberg studiert, darunter auch der amtierende Minister für Industrie und Handel Vu Huy Hoang. Der Freiberger Alumni-Club in der Hauptstadt Hanoi zählt etwa 150 Mitglieder und hält enge Verbindungen nach Sachsen. So wird aktuell der Bau eines vietnamesischen Studienhauses in Freiberg angebahnt – exemplarischer Ausdruck der Weltoffenheit und Willkommenskultur der Sachsen. Vorbereitende Gespräche dazu wurden u. a. anlässlich der Delegationsreise vom 6. bis 11. April in Vietnam geführt.

Über die TU Bergakademie Freiberg

Als führende Ressourcenuniversität Deutschlands nimmt die TU Bergakademie Freiberg die Rohstoffsicherung entlang der gesamten Wertschöpfungskette umfassend in den Blick. Sie spannt dabei den Bogen von der Erkundung neuer Lagerstätten über die umweltschonende Gewinnung der Rohstoffe sowie die Entwicklung alternativer Energietechniken und effizienter Werkstoffe bis hin zum Recycling. Diese Ausrichtung der Forschung und Lehre geben der 1765 gegründeten ältesten montanwissenschaftlichen Universität der Welt ein einmaliges Profil. Von den 5.575 Studenten stammen über 13 Prozent aus dem Ausland.

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