Knapp 1.000 Quadratmeter machen an der Autobahn zwischen Dresden und Chemnitz auf den Titel „UNESCO-Welterbe“ aufmerksam – gut sichtbar für Pendler und Touristen auf dem Weg durch den Freistaat. Denn seit Anfang Juli steht fest: Die „Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří“ steht mit insgesamt 22 Bestandteilen in Sachsen und der Tschechischen Republik auf der Welterbeliste der UNESCO. „So geht sächsisch.“ gratuliert gemeinsam mit der EDEKA Unternehmensgruppe Nordbayern-Sachsen-Thüringen dem Erzgebirge zum Welterbetitel mit dem weithin sichtbaren Motto „Wir sind Welterbe! So geht Sächsisch“.

Im Beisein von Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer, EDEKA-Vorstand Sebastian Kohrmann sowie der Wahlkreisabgeordneten Iris Firmenich wurde heute an der Außenfassade des EDEKA-Regionallagers Berbersdorf an der A4 eines der wohl größten jemals in Sachsen gehängten Plakate montiert.

Michael Kretschmer betont „Wir wollen den Antrieb, den Bewerbung und Titelverleihung gebracht haben, nutzen und junge Menschen dazu bewegen, in der Region zu bleiben oder in die Region zu ziehen. Denn was das Erzgebirge stark gemacht hat, ist heute noch immer da: die Kreativität, die Innovationsfreude und der Leistungswille der Menschen. Das Erzgebirge ist eine wunderbare Gegend zum Leben. Das möchten wir allen zeigen.“

EDEKA-Vorstand Kohrmann ergänzt „Dies zu tun, ist uns ein Herzensanliegen, schließlich sind wir mit unseren 350 Einzelhandelskaufleuten und deren Märkten eng mit Sachsen verbunden, allein im Erzgebirge sichern um die 70 von ihnen die Lebensmittelnahversorgung und viele Arbeitsplätze. Eine starke regionale und lokale Bindung ist bei EDEKA schließlich seit Jahrzehnten ein wichtiger und auch gelebter Teil der Geschäftsphilosophie“.

Ellen Meyer beispielsweise, EDEKA-Unternehmerin in Marienberg und Mildenau, ist so ein lokaler Aktivposten. Sie freut sich über den Welterbetitel: „Wir sind mächtig stolz darauf. Gerade für die weitere Ankurbelung des Tourismus sind wir sehr froh, dass wir diesen wichtigen Titel zuerkannt bekommen haben, denn das tut der Wirtschaft hier gut. Regionale Produkte werden auch in meinen Märkten schon sehr gut von den Urlaubern nachgefragt, und wenn noch mehr Tourismusangebote zum Thema Bergbau entwickelt werden, dann profitieren wir alle davon“, freut sich die Einzelhandelskauffrau, die nach Eröffnung ihres neuen Marienberger Marktes im Dezember 2019 insgesamt über 60 Erzgebirglern und Erzgebirglerinnen Arbeit gibt.

Ministerpräsident Michael Kretschmer, der den letzten Handgriffen am Regionallager zuschauen konnte, freut sich: „So viele Menschen haben über 21 Jahre an der Bewerbung gearbeitet. Mit dem Titel werden wir das besondere Erbe dieser Region lebendig halten. Wir wollen den Antrieb, den Bewerbung und Titelverleihung gebracht haben, nutzen und junge Menschen dazu bewegen, in der Region zu bleiben oder in die Region zu ziehen. Denn was das Erzgebirge stark gemacht hat, ist heute noch immer da: die Kreativität, die Innovationsfreude und der Leistungswille der Menschen. Das Erzgebirge ist eine wunderbare Gegend zum Leben. Das möchten wir allen zeigen.“

Bereits im Vorfeld der Entscheidung startete „So geht sächsisch.“ die Plakatkampagne „Auf dem Weg zum Welterbe“, die in 40 Städten und Gemeinden zunächst auf die mögliche Titelvergabe hinwies und nun gemeinsam mit dem Megabanner Besucher, Unternehmen und Fachkräfte auf die Region aufmerksam machen soll.