Ein spontanes Konzert im Londoner Victoria & Albert Museum vermittelt authentische, sächsische Momente.

Die Briten sind derzeit im Deutschlandfieber: Allein in London wurden jüngst mehrere Ausstellungen deutscher Künstler eröffnet, darunter auch die des Dresdners Gerhard Richter. Eine Sympathiewelle, die die Sachsen nutzen und mit einem exklusiven Ereignis krönen: Der Cellist Jan Vogler – prominenter und renommierter Botschafter sächsischer Musik – konnte für ein ungewöhnliches Spontankonzert gewonnen werden. Unter dem Motto „So geht sächsisch.“ sorgte der Virtuose am 29. Oktober im Victoria & Albert Museum für musikalischen Hochgenuss. Er präsentierte den überraschten Museumsbesuchern inmitten der Ausstellung Werke von Johann Sebastian Bach. Die Gäste des 1851 eröffneten Museums konnten so einen unvergesslichen, „sächsischen“ und vor allem berührenden Überraschungsmoment genießen. Im Rahmen seines London-Besuches lud Jan Vogler am Abend noch zu einem Kammermusikkonzert ins German House.

„Meine musikalische Heimat ist Sachsen, das deutsche Bundesland, das wie kein anderes für seine reiche Kulturlandschaft bekannt ist. Mit Johann Sebastian Bachs Solosuiten spontan im Victoria & Albert Museum aufzutreten ist ein Moment der Improvisation in meinem durchgeplanten Proben- und Konzertplan hier in London. Bachs Musik schlägt sofort diese Kulturbrücke von der Elbe an die Themse. Eine Überraschung auch für die Museumsbesucher und eine besondere Begegnung und Erfahrung für uns alle. Tolle Atmosphäre, Dank an den Hausherrn Prof. Martin Roth!“

Jan Vogler ist ein perfekter Botschafter für „So geht sächsisch.“. Seine Auftritte als Solist mit den New Yorker Philharmonikern machten ihn international bekannt. Als Intendant der Dresdner Musikfestspiele und des Moritzburg Festivals trug und trägt er wesentlich dazu bei, Sachsen zu einer der Topadressen für Anhänger der klassischen Musik aus aller Welt zu machen.