Längst ist Dresden nicht mehr nur ein Ziel für vorwiegend ältere Kulturtouristen, welche die barocke Pracht der Altstadt bewundern und abends eine Aufführung in der Semperoper genießen möchten. Immer mehr Schulklassen aus ganz Deutschland wählen Dresden als Ziel ihrer Klassenfahrten, um die vielen auf junge Leute zugeschnittenen Angebote zu nutzen.

Davon profitiert auch der Dresdner Spezialreiseveranstalter HEROLÉ, der sich ganz auf Klassenfahrten und Jugendreisen spezialisiert. Er hat auf das steigende Interesse an Dresden als Ziel für junge Leute reagiert hat. „Da wir in Dresden ansässig sind, können wir für Schulklassen aller Altersstufen ein maßgeschneidertes Paket anbieten.“, erzählt Beatrice Hoee, die Sachsen-Expertin des Unternehmens, „Wir haben beste Beziehungen zu zahlreichen Einrichtungen und Institutionen in Dresden und halten eine Fülle von Geheimtipps bereit.“

Dresden als Top-Standort der Naturwissenschaften

Besonders für naturwissenschaftlich interessierte Schüler hat sich Dresden zu einem herausragenden Ziel entwickelt. „Dresden gehört zu den wichtigsten naturwissenschaftlichen Forschungsstandorten Deutschlands und die verschiedenen Einrichtungen bemühen sich stark, Schüler für die MINT-Fächer zu begeistern.“, so Beatrice Hoee, „Dies beginnt bei Führungen im Deutschen Hygiene-Museum und führt über schülergerechte Workshops im DLR School Lab Dresden der TU Dresden bis zum Projekttag im Schülerlabor Delta X im Helmholtz-Forschungszentrum. Jüngere Schüler können im Erlebnisland Mathematik in den Technischen Sammlungen ihre Berührungsängste abbauen oder im Mathematisch-Physikalischen Salon bei historischen Experimenten erleben, wie frühere Wissenschaftler die Menschheit mit einfachsten Mitteln nach vorne gebracht haben. Ganz wichtig dabei“, betont die Expertin, „Sind die Bezüge zum normalen Leben, die im theoretischen Schulunterricht oft zu kurz kommen. In der Gläsernen Manufaktur von VW, in der heute der neue e-Golf gefertigt wird, können sich Schüler in einem Workshop mit tagesaktuellen Themen wie der Elektromobilität und Digitalisierung auseinander setzen. Ein Labortag im Helmholtz-Zentrum vermittelt ihnen die Grundlagen der Genetik, die heute z.B. bei Diskussionen um perfekte Designerbabys eine wichtige Rolle spielen.“

DDR-Geschichte und Bühnenluft in Dresden

Doch Dresden ist nicht nur im naturwissenschaftlichen Bereich (MINT) ein spannendes Reiseziel. Interessant für alle Schüler, glaubt Beatrice Hoee, ist Dresden auch aufgrund seiner bewegten Geschichte im 20. Jahrhundert. „Jüngeren Schülern empfehlen wir einen Besuch des DDR-Museums mit Führung in der Gedenkstätte Bautzner Straße“, erzählt die Expertin, „Hier können sie sich ein gutes Bild von der DDR-Zeit und dem Machtapparat der Staatssicherheit machen. Für ältere Schüler lohnt sich die Kombination aus MINT-Programmpunkten und einem Besuch des Militärhistorischen Museums und der Gedenkstätte Pirna Sonnenstein, die an den Massenmord der Nationalsozialisten an geistig behinderten und psychisch kranken Menschen erinnert. Für kultur- und musikinteressierte Schüler bietet Dresden mit der Semperoper einen echten Leckerbissen: Sie können bei Führungen einen Blick hinter die Kulissen des Opernbetriebs werfen und natürlich zu günstigen Preisen eine Aufführung erleben. Nicht zuletzt stehen natürlich auch die Klassiker wie ein Besuch der Frauenkirche und der Staatlichen Kunstsammlungen bei den beiden Klassenfahrten auf dem Programm.“

Der Spaß kommt in Dresden natürlich auch nicht zu kurz, versichert die Reiseexpertin mit einem Schmunzeln. Ältere Schüler genießen den Flair der beliebten Dresdner Neustadt mit ihren vielen Cafés und Bars, während bei jüngeren Schülern vor allem Ausflüge in die Natur hoch im Kurs stehen: Fahrradtouren durchs Elbtal zum Beispiel oder Wanderungen in der Sächsischen Schweiz mit ihrer einzigartigen Naturschönheit und ihren mittelalterlichen Burgen.

Unkomplizierte schnelle Anreise mit dem Flugzeug

„Die Lage am östlichen Rand Deutschlands ist mittlerweile sogar ein Pluspunkt“, erklärt Beatrice Hoee: „Besonders gefragt bei Schülergruppen sind Tagesausflüge in die gerade mal zwei Stunden Fahrt entfernte tschechische Hauptstadt Prag.“ Für Schulklassen aus weiter entfernten Regionen Deutschlands hat sie einen Tipp: „Von immer mehr deutschen Flughäfen wie München, Düsseldorf und Köln/Bonn werden Direktflüge nach Dresden angeboten. Da wir mit den Airlines besonders günstige Ticketpreise für Schulgruppen aushandeln können, ist die Anreise per Flugzeug nicht teurer als die mit der Bahn und durch die verkürzte Reisezeit steht den Schülern mehr Zeit für Besichtigungen und andere Programmpunkte zur Verfügung.“

Die Reiseexpertin weiß zudem, dass die Ansprüche der Schüler an die Unterkunft gestiegen sind. „Schlafsaal mit Gemeinschaftsdusche im Flur und belegten Käsebroten zum Frühstück: das war einmal“, erklärt sie, „Heute sind Mehrbettzimmer mit eigenem abschließbarem Badezimmer oder sogar Doppelzimmer gefragt. Dazu locken moderne Unterkünfte mit gesunden Büffets, die auf Allergien und Unverträglichkeiten Rücksicht nehmen und viele Produkte in Bio-Qualität anbieten.“  Welche Unterkünfte sie empfehlen würde? „Das ibis Budget Hotel Dresden City punktet mit fantastischer Lage direkt am Altmarkt.“, verrät sie uns ihre Tipps, „Das a&o Hostel am Hauptbahnhof bietet dagegen eine Dachterrasse mit tollem Ausblick über der Stadt und einen Fahrradverleih für Ausflüge. Doch eigentlich bietet Dresden für jedes Budget und jeden Anspruch eine passende Unterkunft als Ausgangspunkt für unvergessliche Tage an der Elbe…“

Alle Infos zum Reiseveranstalter HEROLÉ.

Fotos im Text: HEROLÉ // Titelbild und Canaletto-Blick: Unsplash/tobiashage.

Text: HEROLÉ