„Nicht sehen trennt von den Dingen. Nicht hören von den Menschen.“ – Schon vor über 200 Jahren beschrieb der Philosoph Immanuel Kant mit treffenden Worten, warum Hörprobleme auf Dauer einsam machen. Eine Erfahrung, die Bertram Riedel, Hörakustiker aus Dresden, aus seiner Praxis bestätigen kann. „Wer nicht richtig hört, zieht sich zurück.“ Mit einer innovativen Kombination aus moderner Hörtechnik und dezentem Accessoire möchten der Gründer von EORA Hörschmuck und sein Team Betroffenen ihre Lebensfreude zurückgeben.

„Normale Hörgeräte landen häufig in der Schublade“

Wer den Weg in Bertram Riedels Praxis findet, hat meist eine lange Leidensgeschichte hinter sich: „Gerade Frauen möchten ungern zeigen, dass sie Schwierigkeiten mit dem Hören haben“, so Riedels Erfahrung. „Sie fühlen sich stigmatisiert.“ Nicht wenige hörten bereits 12 bis 15 Jahre schlecht, bevor sie ein Hörgerät in Betracht ziehen, so Riedel weiter. EORA Hörschmuck lässt Schwerhörigkeit elegant kaschieren. Die Technologie des Hörgeräts wird dabei in einem schicken Ohrclip versteckt, der von normalem Schmuck nicht zu unterscheiden ist. Der Lautsprecher verschwindet direkt im Ohr und ist somit praktisch unsichtbar.

Die Ohrclips von EORA sind von normalem Schmuck nicht zu unterscheiden und können unkompliziert ausgewechselt werden.

Technik wird im Schmuck versteckt

„Der Wunsch nach Hörschmuck besteht seit den 1950er Jahren“, berichtet Bertram Riedel. Er selbst ist 2010 über einen Fachartikel auf das Thema gestoßen und war sofort von dem Prinzip begeistert: „Die Brille hat es geschafft, als Modeaccessoire wahrgenommen zu werden. Das möchten wir in den Bereich Akustik übertragen.“ Gemeinsam mit seiner Frau Kerime begann er zu recherchieren und die Idee weiterzuentwickeln. Dann lernte er die Dresdener Schmuckdesignerin Sandra Coym kennen. Das  Projekt nahm an Fahrt auf. Inzwischen gibt es EORA Hörschmuck in vielen unterschiedlichen Variationen. Alleinstellungsmerkmal ist dabei, dass die Kundinnen ihr Hörgerät selbstständig mit verschiedenen Schmuckstücken kombinieren können. Heute Silber, morgen Gold, übermorgen ein sportliches Modell – je nach Anlass und Geschmack genügen wenige Handgriffe für einen individuellen Auftritt ohne Hörprobleme.

Im persönlichen Beratungsgespräch bei Bertram Riedel lernen Interessentinnen die verschiedenen Hörschmuck-Modelle kennen.

Erfolgreiches Familienunternehmen aus Dresden

Bei Kundinnen in Dresden kommt der Hörschmuck von EORA bestens an. „Als Familienunternehmen sind wir hier verwurzelt. Es ist toll zu sehen, wie viel innovative Energie in der Stadt vorhanden ist. Auch die Tatsache, dass hier weniger Anonymität herrscht als in größeren Städten hat dazu beigetragen, dass das Projekt schneller gereift ist“, schwärmt Bertram Riedel. Über die Internetseite sowie Mund-zu-Mund-Propaganda wurden darüber hinaus Betroffene und Experten aus Sachsen, Deutschland und Europa auf den einzigartigen Hörschmuck von EORA aufmerksam. Inzwischen darf sich das Team sogar über einige Auszeichnungen freuen, darunter der begehrte Red Dot Design Award und der Sonderpreis der Sächsischen Handwerkskammer.

Künstlerin Sandra Coym und Hörakustiker Bertram Riedel (Mitte) mit dem engagierten EORA-Team.

„Hörprobleme zu ignorieren, kann gefährlich sein“

Ausruhen wollen sich Bertram und Kerime Riedel sowie Sandra Coym darauf allerdings keinesfalls. Sie möchten mit ihrem Unternehmen weiter wachsen, jedoch auf gesundem Wege. Für die nähere Zukunft ist eine Steckervariante des Hörschmucks geplant, die besonders jüngere Frauen, aber auch aufgeschlossene Männer ansprechen dürfte. Das Team hofft, damit noch mehr Menschen zu erreichen, die nur leichte bis mittelschwere Hörprobleme haben und bisher zögern, Hilfe in Anspruch zu nehmen. Durch EORA Hörschmuck können sie nicht nur viele unangenehme Momente im Alltag vermeiden, sie schützen zudem ihr Gehirn vor langfristigen Schäden. „Je eher ich eine Höränderung korrigiere, desto besser. Ansonsten verändert sich auch die kognitive Verstehleistung“, warnt der Akustikexperte.

Hereinspaziert! Schmuckdesignerin Sandra Coym vor ihrem Ladengeschäft in der historischen Dresdener Altstadt.

Hörschmuck kostenlos ausprobieren

Wer lieber auf Nummer sicher gehen möchte, kann zu einem unverbindlichen Beratungstermin bei Bertram Riedel in Dresden vorbeischauen. Mit ein paar kleinen Tests, die nichts kosten und garantiert nicht wehtun, lässt sich dann herausfinden, ob ein Hörgerät überhaupt notwendig ist und sich EORA Hörschmuck eignet. Nach der individuellen Einstellung der Technik haben Kundinnen die Möglichkeit, ihre neuen Ohrclips zunächst Probe zu tragen. Alternativ lohnt sich der Besuch im Schmuckgeschäft von Sandra Coym in der idyllischen Dresdener Altstadt. Hier dürfen Besucherinnen nicht nur die schönsten EORA Hörschmuck-Modelle von Nahem betrachten, sondern können auch passende Halsketten und Ringe anprobieren. Auf Wunsch entwirft die Designerin sogar individuelle Kreationen, die für die Kombination mit moderner Hörtechnik geeignet sind. „Wenn Kundinnen unseren Hörschmuck entdecken, ist der erste Satz oft: Wie funktioniert das genau?“, berichtet die Künstlerin schmunzelnd. „Der zweite lautet: Also, damit könnte ich mir auch vorstellen, ein Hörgerät zu tragen!“

Passend zum EORA Hörschmuck erhalten Kundinnen auf Wunsch auch elegante Halsketten und Ringe.

Alle Fotos im Beitrag ©Anne Schwerin