Vor vier Jahren hatten die Freunde und Arbeitskollegen Felix Wiegand und Steven Qual eine Vision – die Logistikbranche ins Digitalzeitalter zu holen. Herausgekommen ist Pamyra.de, eine unabhängige Vergleichs- und Buchungsplattform für Transporte. Mittlerweile hat das Startup, das diesen Monat seinen dritten Geburtstag feiert, seine zweite Finanzierungsrunde erfolgreich hinter sich gebracht und damit einen weiteren Schritt in die Zukunft geschafft. Aktuell zieht das stetig wachsende Team vom gemieteten Coworking Space ins erste eigene Headquarter. „Mit jeder Wachstumsphase, bekommen wir intern nochmals einen Energieschub. Wir haben in den letzten Jahren mit viel Mut und Eifer an unserer Idee gearbeitet und freuen uns riesig, jeden Tag einen Schritt weiterzugehen“, sagt Gründer und CEO Felix Wiegand.

Pamyra.de bedient einen zweiseitigen Markt. Private sowie kleine bis mittelgroße gewerbliche Versender, die beispielsweise eine Palette von Berlin nach München schicken möchten, finden und beauftragen in nur wenigen Sekunden passende Spediteure. Spediteure wiederum können ihre Strecken und Preise auf der Plattform einstellen und Pamyra.de als autarken Vertriebskanal nutzen – ohne zusätzlichen Aufwand einer umfangreichen Angebotserstellung.

Einfach suchen und beauftragen – innerhalb von Minuten.

Das Konzept von Pamyra.de ist damit denkbar einfach, aber in einer Branche, in der Aufträge noch über Telefon und Faxgeräte ausgetauscht werden, auf den ersten Blick oft zu modern. „Ein mittelständisches Speditionsunternehmen erhält am Tag zwischen 30 und 50 Preisanfragen. Diese müssen erst einmal bearbeitet werden“, erklärt Felix Wiegand. „Dabei wird im Durchschnitt nur eins von zehn Angeboten auch zu einem Auftrag umgewandelt.“ Mitbegründer Steven Qual ergänzt „Die Digitalisierung macht auch vor der Logistik keinen Halt. Mit unserer Plattform schaffen wir Transparenz auf dem Markt. Wir sehen uns als Schnittstelle zwischen Versender von Stückgut und Transportunternehmen.“

Pamyra macht es leicht, regional die besten Angebote zu finden.

„Fast ein Drittel der gebuchten Transporte werden außerhalb der regulären Geschäftszeiten getätigt – also nach 18 Uhr oder am Wochenende“, erklärt Sebastian Kolke, der bei Pamyra.de als Customer Success Manager nah an den Kundenbedürfnissen ist. „Es sieht heutzutage einfach niemand mehr ein, dass er einen Transport nicht auch spätabends oder am Wochenende buchen kann.

Und der Erfolg gibt den beiden jungen Unternehmern Recht. Im Februar hat bereits der 5.000ste Versender über die Transportplattform eine passende Spedition gefunden. Mittlerweile gibt es allein pro Monat 20.000 bis 30.000 Transportsuchen auf Pamyra.de – Tendenz: stetig wachsend.

www.pamyra.de