Gastbeitrag von René Eckert, Blickinsfreie

Seit jeher gilt der Leuchtturm als sicherer, stabiler Orientierungspunkt, auch aus großer Entfernung sichtbar, sowohl zur genauen Positionsbestimmung als auch zur Warnung vor Untiefen. Im Vertrauen können Kapitäne und Reisende frei und sicher navigieren.

Bei dem Projekt Lanterna futuri strahlt der Leuchtkegel in die Zukunft.

In den letzten 15 Jahren Erfahrung sind so über 3.000 Jugendliche, 55 Lehrer und über 65 Werkstattleiter und Sprachmittler miteinander in den Dialog getreten und haben über 14.000 Besucher inspiriert. 18 Schulen entwickeln dabei mit drei außerschulischen Partnern interdisziplinäre und transkulturelle Lernkonzepte, um aktiv an einer wertvollen und haltungsorientierten Gesellschaft des Miteinanders zu arbeiten. Zukünftig sollen diese Schwingungen über das Dreiländereck hinaus Richtung Südosteuropa ausgeweitet werden.

Dabei will die Lanterna futuri anstoßen und bewegen. In immer neuen, universellen Wellen, die einen Schall hinterlassen. Und mit diesem Grenzen einreißen und zerklüften, zwischen Worten, Sprachen, Kulturen und künstlerischen Ausdrucksformen zerfliessen, sich neu erfinden und sich vielfältig übersetzen. Zwischen Kunst, Film, Design, Musik, Theater, Fotografie und Multimedia. Zwischen Ostsachsen, Nordböhmen und Niederschlesien. Zwischen Werkstatträumen, Künstlern und Jugendlichen, zwischen Mentoren, Vorbildern, Freunden, Gefährten. Bis alle gleich sind und doch jeder seine eigene Stimme gefunden hat. Nicht laut, sondern einfühlsam und beständig. Wie das Licht des Leuchtturms.

Wer mehr erfahren will, sollte unbedingt die Homepage besuchen: lanternafuturi.net